Mitglieder und Kunden der Raiffeisenbank Vilshofener Land eG profitieren von gutem Geschäftsjahr 2015

Eine Bilanzsumme von knapp 403 Millionen Euro, eine Steigerung im Kreditgeschäft und nicht zuletzt ein Jahresüberschuss von rund 587.000 Euro: Erneut konnten Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Vilshofener Land den Mitgliedervertretern in der Vertreterversammlung am Dienstag, 28.06.2016 gute Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr präsentieren. Sie machten es dem Gremium damit leicht, dem Vorschlag einheitlich zu folgen und die Geschäftsanteile der Mitglieder mit einer Dividende von 3 % zu vergüten.  Ebenso einstimmig wurde auch der Aufsichtsrat entlastet. Turnusgemäß schieden aus dem Aufsichtsrat Robert Sammereier und Günter Troiber aus. Beide wurden wieder gewählt. Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Wahlen zum Wahlausschuss, welcher die Aufgabe hat, im Jahr 2017 die turnusgemäßen Vertreterwahlen durchzuführen. Die zehn vorgeschlagenen Damen und Herren wurden einstimmig in den Wahlausschuss gewählt. „Die „Mannschaft RVL“ hat erneut ein gutes und solides Ergebnis erzielt und dies bei alles andere als guten Rahmenbedingungen“, betonte Vorstandsvorsitzender Klaus Prähofer vor den über 200 Gästen im Wolferstetter Keller in Vilshofen. Gleichzeitig berichtete Prähofer über aktuelle Entwicklungen wie historisch niedrige Zinsen, Digitalisierung oder steigende, regulatorische Anforderungen, die die Bank vor neue Herausforderungen stellen würde. Außerdem hob Prähofer bei seinem Vortrag hervor, wie sehr die RVL mit der Region verwurzelt sei. Er stellte die Frage, ob Internetbanken jemals Aufträge an örtliche Unternehmen vergaben, oder ob Kunden von solchen Banken je in den Genuss von Vergünstigungen bei örtlichen Firmen kamen? Die Antwort: Nein! Nach dem Motto „in der Region, für die Region“ fungierte die Bank auch im Jahr 2015 wieder, und so zahlte sie 1,31 Millionen Euro Gesamtsteuern und insgesamt 51.000 Euro Spenden für gemeinnützige Zwecke im Geschäftsgebiet. Um diese regionale Verbundenheit weiterhin aufrechterhalten zu können und den zunehmenden Anforderungen gerecht zu werden, laufen seit Anfang Februar 2016 Gespräche mit der Volksbank Vilshofen über eine mögliche Fusion im Jahr 2017. Die Vorteile einer Verschmelzung auf Augenhöhe wären weitaus mehr als die Nachteile. Gemeinsam wäre beispielsweise die hohe Eigenkapitalanforderung im Jahr 2019 leichter zu meistern, höhere Kredite könnten vergeben werden und im Vilshofener Raum gäbe es zwischen Genossenschaftsbanken keinen Konkurrenzkampf mehr. Im Rahmen eines Kunstprojekts, an dem 14 Schulen beteiligt waren, wurden die Kunstwerke, Großleinwände, ausgestellt. Die Vertreter konnten ihren Favoriten wählen, der am Ende der Versammlung feststand. Sieger wurden die Grundschule Haarbach und die Mittelschule St. Georg Vilshofen. Die Werke sind im Juli in der Rathausgalerie in Vilshofen ausgestellt und können nach vorheriger Terminvereinbarung besichtigt werden.

v.l. Aufsichtsrat Günter Troiber, Vorstände Helmut v. Hasselbach und Klaus Prähofer, Aufsichtsratsvorsitzender Josef Siglmüller und Aufsichtsrat Robert Sammereier